Verkehrsprobleme in Rechberghausen: SPD fordert Machbarkeitsstudie

Kreistagsfraktion

„Keine Denkverbote“ fordert Kreisrat Benjamin Christian bei den Überlegungen wie Rechberghausen langfristig vom hohen Verkehrsaufkommen durch die Bundestraße 297 entlastet werden kann: „Wir brauchen endlich Zahlen und Fakten was möglich ist. Deshalb muss es um Zuge der momentanen Gespräche eine Machbarkeitsstudie für eine Tunnellösung Rechberghausen geben“. Auch die Rechberghäuser Gemeinderäte Evelyn Ertinger, Thomas Möck, Alexander Kächelin und Jutta Kraus wollen alle Optionen auf dem Tisch haben: „Bei den nächsten Haushaltsberatungen werden wir einen Haushaltstitel für die Machbarkeitsstudie beantragen. Wir erwarten vom Landkreis, dass er sich finanziell einbringt.“

Auch der Göppinger Regionalrat Jürgen Lämmle, der Mitglied im Verkehrsausschuss der Region ist, betont aus regionalplanerischer Sicht die Notwendigkeit der Entlastung von Rechberghausen vom überörtlichen Verkehr: „Die Entlastung für Rechberghausen wurde mit ‚höchster Dringlichkeit´ eingestuft. Eine Machbarkeitsstudie für eine Tunnellösung kann aufzeigen, was finanziell und räumlich unter Berücksichtigung der Freihaltung der Trasse der Hohenstaufenbahn möglich ist“, so Lämmle.

Dass ein Tunnel keine Utopie sein muss zeigt der Stadttunnel in Fellbach, der Gmünder Einhorn-Tunnel oder der 2005 eröffnete Tunnel in Beuren. „Damit wir diese Forderung gegenüber dem Bund aber überhaupt erheben können müssen wir wissen ob es geht und was es kostet. Deshalb ist eine Machbarkeitsstudie unumgänglich,“ so Kreisrat Benjamin Christian.

 

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