SPD-Landtagskandidatin Sabrina Hartmann fordert Strategie für Unterricht und Kinderbetreuung 

Landespolitik

Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zeichnet sich auch im Kreis Göppingen eine Verlängerung der Corona-Beschränkungen ab. Dazu fordert die Göppinger SPD-Landtagskandidatin schnell Klarheit für Eltern, wie es an Kitas und Grundschulen im Filstal weitergeht. „Eine Verlängerung des Lockdowns ist leider notwendig. Es braucht jedoch endlich weitreichende Konzepte, wie der Schul- und Kitabetrieb während der Pandemie weitergehen kann. Es muss auch Wege zwischen kompletten Schulschließungen und Öffnungen geben“, fordert Hartmann.

Mit Blick auf die Situation an den Schulen im Kreis fordert Sabrina Hartmann die Kultusministerin auf, verantwortliche Konzepte vorzulegen: „Kultusministerin Eisenmann hat es bis heute versäumt, klare Konzepte zum Gesundheitsschutz im Schulbetrieb vorzulegen“, moniert Hartmann und verweist auch auf Rückmeldungen aus den Schulen im Kreis. „Für eine sichere Rückkehr zum Schulalltag bräuchte es Wechselunterricht, FFP2-Schutzmasken und den Einbau von Luftfiltern“, so die Sozialdemokratin. Für Verwirrung bei Schulleitungen und Eltern sorge außerdem die Ankündigung, bereits ab 18. Januar zum Regelbetrieb an Kindergärten und Grundschulen zurückkehren zu wollen – früher als alle anderen Bundesländer. „Grün-Schwarz schafft mit dieser Ankündigung vor Ort noch mehr Verwirrung und Unsicherheit“, kritisiert die Salacher Gemeinderätin.

Vor dem Hintergrund der Kita- und Schulschließungen sei es ein positives Zeichen, dass Eltern pro Elternteil zehn weitere Kinder-Krankentage erhielten. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Eltern die Möglichkeit haben, für geschlossene Kitas und Schulen einzuspringen und die Kinder zuhause zu betreuen“, betont Hartmann. „Diese Regelung wird auch vielen Eltern im Kreis Göppingen die Situation in den kommenden Wochen zumindest ansatzweise erleichtern. Zudem sind Unternehmen gefordert, ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern möglichst viel Flexibilität zu ermöglichen. Denn durch die Corona-Krise kommen wir nur mit Solidarität und Zusammenhalt“, zeigt sich Hartmann überzeugt.

 

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