Kreis-SPD und GEW fordern bessere Unterstützung für Schulen im Landkreis Göppingen

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Krisenfeste Konzepte und eine bessere Unterstützung für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Göppingen: Das fordern die SPD und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Schuljahresbeginn. „Die kommende Zeit muss genutzt werden, um den Schulen sichere Konzepte und bessere Fördermöglichkeiten an die Hand zu geben", betont die Göppinger Landtagskandidatin und SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann. „Es fehlen feste Zusagen, welche konkreten Schutzmaßnahmen für Lehrkräfte und Schülerschaft zur Verfügung stehen", meint Holger Kißling, Sprecher der GEW im Landkreis. Der reguläre Schulbetrieb dürfe nicht zum Risiko werden.

Damit die Corona-Krise nicht gravierende Folgen im Bildungsfortschritt von Kindern und Jugendlichen nach sich zieht, müssen umfassende Nachhilfeangebote ins Leben gerufen werden, sagt Sabrina Hartmann: „Lernbrücken in den zwei letzten Ferienwochen sind ein Anfang, können aber nicht alles sein. Deshalb fordern wir als SPD ein Landesnachhilfeprogramm im Umfang von zehn Millionen Euro für das kommende Schuljahr – davon werden auch Schülerinnen und Schüler im Kreis Göppingen sehr profitieren", betont Hartmann. Auch bei der Bereitstellung von digitalen Endgeräten sieht Hartmann Nachholbedarf: „Es muss sichergestellt werden, dass zu Schuljahresbeginn rasch digitale Geräte an Schüler und Lehrer verteilt werden können", fordert die Sozialdemokratin. Dabei gehe es auch um zuverlässige Anwendungen mit deutschen Servern für das Lernen auf Distanz.

Die Bildungsgewerkschaft GEW sieht außerdem offene Fragen bei den Schutzmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Neben der Unklarheit über die Verfügbarkeit von Schutzmasken für Vorerkrankte sei auch fraglich, ob zu Schuljahresbeginn genug Lehrkräfte für den Regelunterricht zur Verfügung stehen. Vor allem sei es jetzt wichtig, mit klaren Schutzkonzepten und passgenauen Fördermaßnahmen für einen planbaren und sicheren Start in das neue Schuljahr zu sorgen, hebt Sabrina Hartmann hervor: „Unser Anspruch muss auch im Kreis Göppingen sein, aus der Krise zu lernen für die Zukunft der Bildung." 

 

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