Sprengung von Geldautomaten: Die meisten Fälle werden nicht aufgeklärt

Landespolitik

Nachdem es in der Vergangenheit auch im Landkreis Göppingen mehrfach zu Sprengungen von Geldautomaten gekommen war, hat sich der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) in einer Anfrage beim Innenministerium nach der Häufigkeit und den Ausmaßen dieser Straftaten erkundigt. Aus der Antwort geht jetzt hervor: Nur die wenigsten Sprengungen werden aufgeklärt.

So kam es im vergangenen Jahr landesweit zu 34 Sprengungen von Geldautomaten, bei denen insgesamt rund zwei Millionen Euro Bargeld gestohlen und ein Sachschaden von rund vier Millionen Euro angerichtet wurde. Dabei konnten nur rund 36 Prozent der Taten aufgeklärt werden. Diese Aufklärungsquote führt das Innenministerium auch auf die überwiegend bandenmäßig organisierten Kriminellen zurück, die oft aus dem europäischen Ausland stammten.

Um die Sprengung von Geldautomaten wirksam vorzubeugen, fordert Binder effiziente Präventions- und Ermittlungsmaßnahmen der Behörden: „Bereits im vergangenen November wurden bei einem bundesweiten Runden Tisch Maßnahmen vereinbart, die jetzt auch in Baden-Württemberg weiter umgesetzt werden müssen“, so der Innenexperte. Dazu gehörten auch spezialisierte Ermittlungsgruppen und wirksame Präventionsmaßnahmen für die Banken vor Ort.

 

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