Kreistags-SPD zu MHKW-Nutzung: „Gespräche EVF, EEW und Landkreis für bessere Fernwärme-Nutzung dringend geboten!

Kreistagsfraktion

„Die Abwärme unseres Müllheizkraftwerkes kann und muss besser genutzt werden. In einer  Partnerschaft zwischen dem Kraftwerks-Betreiber EEW und der Göppinger EVF liegen Chancen, die unter Moderation der Landkreisverwaltung zügig ausgelotet werden müssen!“. Dies sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Susanne Widmaier, bei der jüngsten Sitzung ihrer Fraktion.

Widmaier bezog sich dabei auf ein wenige Tage zuvor stattgefundenes Informationsgespräch ihrer Fraktion mit der Geschäftsführung der EVF. Deren Vorsitzender Dr. Bernhart hatte nicht nur ausführlich über die Lage informiert, sondern auch das bislang ungenutzte Energiepotential für Fernwärme benannt. Ein Interesse für eine Betriebsführungsvereinbarung besteht. Din diesem Anliegen dabei gestützt vom anwesenden AR-Mitglied und Göppinger Fraktionsvorsitzenden Armin Roos und StRin Heidrun Schellong.  

Dieter Nemec, Sprecher der SPD im zuständigen ‚Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr‘ ( UVA ) bewertete das Potential für eingespartes CO2 als interessant: 8000 to und kwh pro Jahr weniger. „Eine so entstehende erweiterte Fernwärme-Versorgung im östlichen Göppinger Stadtgebiet, vom Stauferpark über die dortigen dichtbesiedelten Stadtteile bis hin vielleicht sogar zum südlichen Gewerbepark ‚Voralb‘ sollte ökologisch auch im Sinne des Landkreises sein!“

Zur längerfristigen Perspektive des MHKW hatte Kreisrat Martin Gansloser über die Monate aus der dafür auf SPD-Initiative eingerichteten Projektgruppe ‚Re-Kommunalisierung‘ berichtet. Über die Vorgehensweise der Landkreisverwaltung war ein Unmut innerhalb der SPD-Fraktion dennoch  herauszuhören. Klare Ansage der SPD: Einen Zeitdruck für die anstehende Verlängerungsentscheidung für den Betreiber wird die SPD  nicht akzeptieren. Umgekehrt werde ein Schuh draus, so Kreisrat BM Eberhard Keller: „Es muß jetzt mit der ehrlichen und ergebnisoffenen Prüfung der komplexen Materie begonnen werden. Nur so ist später eine in die Zukunft gerichtete, transparente und überzeugende Entscheidung über Müllverwertung am Standort Göppingen wirklich möglich!

 

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