Nachrichten zum Thema Kreisverband

FOTO: NWZ-Archiv Kreisverband Die SPD im Kreis trauert um Karl Lösch

Zum Tode von Karl Lösch

Am 18. Oktober verstarb der langjährige SPD-Kommunalpolitiker Karl Lösch in seiner Wahlheimat Dresden. Eine Trauerfeier fand am vergangenen Freitag auf dem Friedhof in seiner Heimatgemeinde Kuchen statt.

Karl Lösch war ein sozialdemokratisches Urgestein. Volksnah, wortgewaltig und konsequent. Als Gewerkschafter machte er seine Berufung zum Beruf und brachte es bis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der legendären IG Druck und Papier. Zusammen mit dem Landesvorsitzenden Werner Pfennig organisierte er tarifliche, politische und gesellschaftliche Kämpfe für mehr soziale Gerechtigkeit. In der SPD war er langjähriger Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat in Kuchen und mehrere Jahre SPD-Kreisvorsitzender in Göppingen. 1980 kandidierte er im Wahlkreis Geislingen für die SPD zum Landtag und erzielte ein beachtliches Ergebnis. MdL Peter Hofelich, der damals sein Zweitkandidat war, erinnert sich: „Karl war energiegeladen, angriffig und mitmenschlich. Seine linke Gesinnung war seine unverwechselbare Haltung. Seine Familie war sein Halt und sein Mittelpunkt. Karl war ein Kumpel und Genosse, wie es wenige gab“.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Göppingen am 09.11.2010

 

Kreisverband "Einfallslos und dumm"

Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD, das Aktionsbündnis "Göppinger gegen S21" sowie die Mitglieder des Frauenrats Göppingen und Geislingen finden es "bedauerlich, dass beim Stand der Befürworter von Stuttgart 21 ein unsägliches, sexistisches T-Shirt verkauft wird", heißt es in einer Pressemitteilung. "Sind wir in unserer Gesellschaft wirklich auf solch ein Niveau gefallen, dass bei fehlenden Argumenten die Sprachlosigkeit so mancher Personen in Frauen verachtender Weise zum Ausdruck kommen muss?", fragen sich die Mitglieder dieser Organisationen und plädieren für eine sachliche Debatte - egal ob man für oder gegen das Projekt sei. Die "unter-die-Gürtellinie"-Taktik zeuge von "Einfallslosigkeit und Dummheit", kritisieren die Unterzeichner in der Pressemitteilung. "Dies außerdem auf Kosten der Mehrheit der Bevölkerung." pm

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Göppingen am 06.11.2010

 

Kreisverband Schwaben schwebten auf Berliner Wolke

PETER ZAJONTZ, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. "Janz Bärlin war eene Wolke", auf der jüngst gut 30 Politikinteressierte aus dem Kreis Göppingen schwebten. Vier Tage schnupperten sie europäische Geschichte und ein wenig an der Macht - auf Einladung von der SPD-Abgeordneten Karin Roth und Peter Hofelich. Neben einer Stippvisite bei der Plenarsitzung zur "Situation von Ausländern und Migranten in der Bundesrepublik" war für die Schwaben die Besichtigung der gigantischen Glaskuppel über dem Reichstag. Im benachbarten, nach dem sozialdemokratischen Nazi-Gegner Paul-Löbe benannten Haus, wurden sie von der Betreuungsabgeordneten für den Kreis Göppingen, Karin Roth, zur ersten Diskussion, auch über Stuttgart 21, in Empfang genommen. Sie referierte über ihre Arbeit in der Entwicklungs-Politik. Ein Besuch im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit ergab nicht viel Neues. Wogegen die Teilnahme am "Morgenmagazin" im ZDF-Hauptstadtstudio allen interessante Einblicke in die Produktion von Live-Sendungen und den meisten den ersten bundesweiten TV-Auftritt brachte.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Göppingen am 05.11.2010

 

Kreisverband Kreis-SPD weist Vorwürfe der JU zurück

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Überrascht zeigte sich Tim Zajontz, Pressesprecher der Kreis-SPD, über die Angriffe des Kreisverbandes der Jungen Union gegen den SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder. In einer Mitteilung hatte der CDU-Nachwuchs dem SPD-Kreisvorsitzenden Wankelmütigkeit in der Frage der erfolgten Reform des Landes-Wahlrechts vorgeworfen.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Göppingen am 23.10.2010

 

Kreisverband Unwissenheit oder Verleumdung?

KREIS GÖPPINGEN. Überrascht zeigte sich der SPD-Pressesprecher Tim Zajontz über die Angriffe des Kreisverbandes der Jungen Union gegen den Vorsitzenden der Kreis-SPD, Sascha Binder. In einer Pressemitteilung warf der CDU-Nachwuchs dem SPD-Kreisvorsitzenden jüngst Wankelmütigkeit in der Frage der erfolgten Reform des baden-württembergischen Wahlrechts vor.

"Mir ist nicht ganz klar, ob sich diese JU-Offensive durch blankes Unwissen oder durch verleumderische Wahlkampftaktik auszeichnet.", so der SPD-Pressesprecher Tim Zajontz. Er stellte klar, dass Binder und die SPD im November 2008 nicht die Wahlrechtsreform an sich, sondern die vom Innenministerium vorgeschlagene und von der schwarz-gelben Landtagsmehrheit gebilligte Neueinteilung der Wahlkreise kritisierten. Diese Kritik habe die SPD übrigens Anfang dieses Jahres wiederholt. "Uns leuchtet ein, dass der Geislinger Wahlkreis vergrößert werden musste, um nicht die vorgeschriebene Untergrenze an Wahlberechtigten zu unterschreiten. Für uns ist es allerdings unverständlich, wie willkürlich hier Wahlkreise erweitert und verkleinert wurden.", so der SPD-Pressesprecher Tim Zajontz. Anstatt den Geislinger Wahlkreis nach logischen Gesichtspunkten im Umland von Geislingen zu erweitern, sei dies aufgrund wahltaktischer CDU-Interessen mit der Landtagsmehrheit in den Bereichen Schlat, Ottenbach und Albershausen geschehen. Dies erinnere doch sehr stark an die in der Politikwissenschaft unter dem Begriff "Gerrymandering" diskutierte Manipulation von Wahlkreisgrenzen mit dem Ziel der Stimmenmaximierung für bestimmte Bewerber.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Göppingen am 21.10.2010

 

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